34 Produkte
34 Produkte
Sortiere nach:
Das Mullerbrett ist ein spezielles biotechnisches Hilfsmittel in der Imkerei, das vor allem zur Bekämpfung der Varroamilbe sowie zur schonenden Völkervermehrung eingesetzt wird. Es basiert auf dem Prinzip, dass Varroamilben gezielt Brut anhand ihres Geruchs aufsuchen.
Das Brett besteht aus einem stabilen Holzrahmen, der in die Magazinbeute integriert wird. Charakteristisch ist der zweischichtige Aufbau mit unterschiedlichen Drahtgittern: Auf der Oberseite befindet sich ein gröberes Gitter (etwa 2–3 mm Maschenweite), das von den Bienen problemlos passiert werden kann. Auf der Unterseite ist ein sehr feines Gitter (ca. 0,2–0,3 mm) angebracht, das für Varroamilben undurchlässig ist, jedoch Duftstoffe durchlässt.
Unterhalb des feinen Gitters befindet sich Brut. Die Milben werden durch den Geruch dieser Brut angelockt, können sie jedoch nicht erreichen und bleiben somit im Bereich des Brettes gefangen bzw. von der eigentlichen Brut ferngehalten. Dadurch wird der Befallsdruck im Volk reduziert.
Ein wesentliches Element des Müllerbretts ist ein integriertes Flugloch oder eine Öffnung. Diese ermöglicht es den geschlüpften Bienen oder den auf der Brut sitzenden Pflegebienen, den Bereich selbstständig zu verlassen und in das Volk zurückzukehren.
Das Müllerbrett arbeitet vollständig ohne chemische Mittel und nutzt ausschließlich das natürliche Verhalten der Varroamilbe. Dadurch stellt es eine bienenschonende und nachhaltige Methode zur Varroareduktion dar, die zudem mit anderen imkerlichen Maßnahmen kombiniert werden kann.
Thermoschied – Optimaler Wärmehaushalt im Bienenstock
Hochwertiges Thermoschied für den bestmöglichen Wärmehaushalt im Bienenstock. Gefertigt aus 25 mm starkem Fichtenholzrähmchen mit innenliegender Isolierplatte – stabil, langlebig, effektiv und leicht zu reinigen
Marburger Feglingskasten, auch Ruck.Zuck-Beute genannt – praktischer Kasten zum schonenden Abfegen von Bienen und sicheren Zwischenlagern von Feglingen. Robuste und funktionale Bauweise für den Einsatz in der Imkerei. Ermöglicht ein einfaches Handling bei der Ablegerbildung oder Völkerführung und sorgt für gute Belüftung sowie sicheren Halt der Bienen während der Arbeit. Ideal für effizientes und bienenschonendes Arbeiten am Bienenstand.
Eine Bausperre bei hohen Gitterböden ist eine konstruktive Vorrichtung in der Beute, die verhindert, dass Bienen unterhalb der Rähmchen oder im Bereich des Gitterbodens Wildbau errichten. Besonders bei hohen Gitterböden entsteht zwischen Rähmchenunterkante und Boden ein größerer Raum. Ohne Begrenzung kann dieser Raum von den Bienen als Baufläche genutzt werden, was zu unerwünschtem Wabenbau führt.
Die Bausperre wird am oberen Rand des Bodens eingelegt und sorgt für eine klare Begrenzung des Bienenraums.
Zusammenfassung:
Die Kombination aus hohem Gitterboden und Bausperre verbindet eine gute Belüftung, hygienische Stockführung und effektive Varroa-Kontrolle mit einer sauberen Bauordnung im Bienenstock. Während der hohe Bodenraum funktionale Vorteile bietet, sorgt die Bausperre dafür, dass die Bienen diesen Bereich nicht mit Wildbau füllen.

